Chronik FSV Friedrichsdorf

Bewegte Zeiten – 60 Jahre FSV Friedrichsdorf

Vor 60 Jahren, am 14. November 1953, wurde der FSV Friedrichsdorf 1953 e.V. gegründet. Doch die Fußball-Tradition in Friedrichsdorf reicht noch weiter zurück, denn vor dem Schritt in die Eigenständigkeit war die Fußball-Sparte noch bei der heimischen TSG angesiedelt. Wir beschränken uns in dieser Festschrift auf die Zeit ab 1953 und erinnern an manche unvergessene Mannschaften, Persönlichkeiten oder Geschichten.

 

Die Gründungsversammlung

 

Am Samstag, den 14.11.1953 wählten die Gründungsmitglieder in der Gaststätte „Zum Adler“ ihren ersten Vorstand. Hans Nestle, der in einer Vorbesprechung eine Woche zuvor zum Versammlungsleiter bestimmt wurde, erläuterte zunächst die Gründe, die zur Trennung von der TSG führten. Demnach gab es im Verein Unstimmigkeiten, die dazu führten, dass Mitglieder der Fußball-Abteilung einen eigenen Verein in Dillingen gründen wollten. Um einen Streit mit dem Vorstand der TSG und ein Abwandern der Fußball-Abteilung nach Dillingen zu verhindern, suchte Hans Nestle die kameradschaftliche Aussprache mit dem TSG-Vorstand. Es gelang ihm den Weg für eine freundschaftliche Trennung von der TSG zu ebnen und den Fußballsport in Friedrichsdorf zu erhalten.

 

Und so herrschte am Versammlungstag grundsätzlich Einigkeit unter den 60 Versammlungsteilnehmern, einen eigenen Fußballverein zu gründen. Zum Zeichen ihrer Zustimmung erhoben sich die Teilnehmer von ihren Stühlen. Hans Siekmann war es dann, der mit großem Beifall zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Er übernahm sogleich die Versammlungsleitung und es ist überliefert, er habe seine Sache „famos“ gemacht. Schnell wurde der weitere Vorstand gewählt, der sich überwiegend aus „älteren“ Fußballern zusammensetzte:

 

1. Vorsitzender: Hans Siekmann
2. Vorsitzender: Alfred Privat
1. Kassierer: Georg Mais
1. Schriftführer: Hans Nestle
Beisitzer: Karl Zielke, Willi Göring, Blecher und A. Göggel
Spielausschussvorsitzender: Johann Schirmer

 

Neben dem Hauptvorstand wurde noch ein „erweiterter Vorstand“ bestimmt. Dazu gehörten:

 

Jugendwart: Wiesner, Stellvertreter: Herrmann Schneider
Platzordner: E. Privat, Landvogt, Holbe
Ballwart: Alfred Privat
1. Spielführer: Karl Heinz Nestle, Stellvertreter: Heinz Hess
2. Spielführer: Hartan
Unterkassierer: H.-P. Landvogt
Jugend: Franz Weinlich

Im Gründungsprotokoll ist zudem vermerkt, dass die Wahl trotz der großen Anzahl der zu wählenden Personen bereits innerhalb einer Stunde zur Zufriedenheit aller Anwesenden erledigt war. Damit kam die Versammlung zu Punkt drei der Tagesordnung: Die Wahl des Vereinsnamens! Es wurden viele interessante Vorschläge gemacht und am Ende einigte man sich auf den Namen Fußball-Sport-Verein Friedrichsdorf. Die Idee hierzu hatte Johann Schirmer, der damit als Namensgeber unseres FSV in die Chronik eingegangen ist.

 

Weiter wurde im Punkt vier der Tagesordnung die Gaststätte „Adler“ zum offiziellen Vereinslokal bestimmt. Auch über die Höhe der Mitgliedsbeiträge musste beraten werden. Die Teilnehmer einigten sich auf 0,30 DM für alle Mitglieder bis 18 Jahre. Wer über 18 Jahre alt war, sollte 0,50 DM entrichten. Als Aufnahmegebühr galten 0,50 DM für Jugendliche und eine DM für Erwachsene. Eine „Listensammlung“ bei den Anwesenden, welche sich allesamt Vereinsgründer nennen durften, ergab die stattliche Summe von 165,- DM.

 

Eine äußerst wichtige Entscheidung musste aber noch bezüglich des Spielbetriebs getroffen werden, nämlich die Anstellung eines Trainers. Die Versammlung einigte sich auf Lichtinghagen als ersten Trainer des neu gegründeten Vereins. Mit dem üblichen Fußballsportgruß und mit dem Hinweis auf „Zusammenhalt und dem Wunsch auf ein gutes Blühen und Gedeihen des Vereins“ beendete der 1. Vorsitzende danach die Gründungsversammlung.

 

FSV wird B-Klassenmeister 1956

 

Drei Jahre nach der Vereinsgründung errang unsere Mannschaft schon in der Saison 1955/56 die Meisterschaft in der B-Klasse und stieg in die A-Klasse Obertaunus/Usingen auf. Die Presse berichtete:

 

Nach drei Entscheidungsspielen endlich Meister. Neues A-Klassen-Mitglied: FSV Friedrichsdorf

 

Als nach Beendigung der Verbandsrund 1955/56 der FSV Friedrichsdorf und der 1.FC 09 Oberstedten punktgleich die Tabelle der Fußball-B-Klasse Obertaunus/Usingen, Gruppe 1, anführten, musste ein Entscheidungsspiel angesetzt werden. Und so standen sich die beiden Rivalen am 14. April auf der Bad Homburger Sandelmühle gegenüber, um den Meister und Aufsteiger zu ermitteln. Das Spiel endete nach Verlängerung 1:1. Eine Woche später kämpften beide Vereine zwei Stunden lang wieder vergeblich um den Sieg. Erst beim dritten Male fiel die Entscheidung. Friedrichsdorfs junge Stürmer, Weinlich und Birkholz, schossen zwei Tore, die den „Zwiebackstädtern“ den Aufstieg zur A- Klasse sicherten.

 

Überschattet wurde der Erfolg von der Verletzung unseres Torhüters Benito Calore, der im 2. Entscheidungsspiel eine Milz- und Leberverletzung erlitt und zum Zeitpunkt des grandiosen Sieges noch im Krankenhaus lag. Genesungswünsche erhielt Benito übrigens nicht nur von der eigenen Mannschaft, sondern auch vom knapp unterlegenen Vizemeister, dem 1.FC 09 Oberstedten. Die Spieler von Oberstedten zeigten sich auch nach den Duellen auf Augenhöhe als überaus faire Sportsmänner und nahmen geschlossen an der Meisterschaftsfeier des FSV teil.

Meister56

 

Das Bild zeigt den FSV Friedrichsdorf nach dem hart umkämpften 2:1-Sieg gegen Oberstedten. Vorne, v.l.n.r.: Eugen Rau, Walter Privat, Dieter Nehm. Mittlere Reihe, v.l.n.r.: Franz Weinlich, Hans Mais, Hans Haag, Walter Hauschild. Hintere Reihe, v.l.n.r.: Karl Heinz Nestle, Diethard Birkholz, Willi Privat, Spielertrainer Harald Kubierschky, Heinz (Emil) Hess, Heinz Lehnert und Spielausschuss-Vorsitzender Alois Göggel.

 

In den Verbands- und Entscheidungskämpfen wurden insgesamt 17 Spieler eingesetzt. Das waren: Nestle, Hauschild, Mais (je 21 mal), Hess, Kubierschky, Nehm, (je 20 mal), Willi Privat (19), Haag (18), Rau (17). Schmidt 13), Calore (11), Lehnert (10), Weinlich (9), Enzmann (5), Heßler, Birkholz (je 2), Hill und Walter Privat (je 1). Schützenkönig wurde mit 36 Toren unser Mittelstürmer Willi (Kilian) Privat. Auf 33 Treffer brachte es der Halblinke Hans Haag.

 

In der Vorrunde errang die von dem Ex-Homburger Harald Kubierschky vorbildlich betreute Meistermannschaft 14:4 Punkte und 33:8 Tore. Nach Abschluss der Rückrunde lautete das Punktverhältnis 30:6 und das Torverhältnis stolze 84:19. Die höchsten Siege errangen wir gegen Wernborn (15:0 und 10:0), Köppern (8:0), Burgholzhausen (7:0) und Pfaffenwiesbach (6:0). Von den insgesamt 18 Spielen gingen nur zwei verloren: Gegen Oberstedten (auswärts 3:6) und gegen Steinbach (auswärts 3:4).

 

Es kennzeichnete den lobenswerten Sportsgeist des seinerzeit 140 Mitglieder zählenden FSV, dass kein Spieler während der Verbandsrunde einen Platzverweis erhielt. 1956 verfügte der von Hans Siekmann und Alfred Privat geleitete Verein über fünf Fußballmannschaften, zu denen in Kürze noch eine B-Jugend hinzukommen sollte. Den Vorsitz im Spielausschuss führte Alois Göggel. Ihm standen Willi Schiebel, Karl Wirthmann, Eduard Langer, Gustav Bender und Paul Bartz als Beisitzer tatkräftig zur Seite.

 

Nach der Meisterschaft in der B-Klasse brach in Friedrichsdorf das Fußballfieber aus. Mit dieser Euphorie und dem spielstarken Kader konnte sich der FSV Friedrichsdorf noch lange in der A-Klasse halten. Hans Siekmann führte den Verein noch bis 1960. Insgesamt stand er 8 Jahre lang an der Spitze des FSV.

 

Generationswechsel in den 60er Jahren

 

Bereits ab 1958 setzte dann ein Generationswechsel im Seniorenkader ein und der Verein profitierte von seiner guten Jugendarbeit. Dabei engagierten sich einige Spieler aus der 1. Mannschaft ehrenamtlich als Jugendtrainer oder Betreuer, darunter u. a. Willi Privat, Herr Weigel, Heinz Hess, Günther Becker, Heinz Jäger, Georg Röhrig oder etwa Joachim Pauly.

Weihnachtsfeier 1959

Jugend- Weihnachtsfeier

 

Vorne, v.l.n.r: Udo Schiebel, Michael Abt, Wolfgang Baumann, Edi Köck. Mitte, v.l.n.r: Vereinswirtin Emmi Schiebel, Heini Abt, Claus Pauly, Karl Heinz Stilzebach, Franz Baumann, Karl Heinz Halbig, Matthias König, Jürgen Guenon, Georg Störkel, Bernd Höppner, Anton Klemm, Lothar Thomas, Heinz Joachim Keller, Joachim Schneider, Walter Schmidt, Peter Guenon, Arno Dufour, Kurt Bredow, Peter Göring. Hinten, v.l.n.r.: Helmut Schneider, Albrecht Schneider, Helmut Fries, Dieter Nehm, Herrmann Schneider

 

Nach einer harten Saison organisierte das Führungsteam stets eine tolle Weihnachtsfeier im alten Löwen, die überwiegend auch von der damaligen Vereinswirtin „Emmi“ Schiebel „gesponsert“ wurde. Denn: Emmi hatte ein Herz für den FSV, vor allem für die Kinder.

 

Die 1. Mannschaft entwickelte sich unterdessen zu einer stabilen Einheit und war – wie der gesamte FSV – stets um Integration bemüht. In der zweiten Hälfte der 60er Jahre stießen so die ersten italienischen Staatsbürger zum FSV. Mit Gaetano Tizza, Salvatore Rosso und Vincenzo Mazzucato gewann der Verein aber nicht nur ganz hervorragende Fußballer, sondern auch sehr kameradschaftliche Spieler. Auch die „Ältere Generation“, die ihre Laufbahn beendete, musste nicht auf das geliebte Fußballspiel verzichten. Vielmehr gründete Heini Abt 1960 die „Alte Herren-Mannschaft“.

 

„Gagges“ wird Spielertrainer

 

Als Karl Heinz Müller („Gagges“) aus Friedberg als Spielertrainer die Regie übernahm, hatte der FSV nicht nur eine sehr schlagkräftige, sondern auch eine äußerst kameradschaftliche Truppe zusammengestellt. So galt „Gagges“ als absoluter Glücksgriff und manches Training dauerte bis weit nach Mitternacht. In schöner Erinnerung blieben auch einige gemeinsame Ausflüge, darunter eine Omnibusfahrt nach Nidda, bei der auch einige Jugendspieler mitgefahren sind.

FSV1966.,Völkel.geschnitten

Spiel in Nidda

 

Hinten, v.l.n.r.: Edi Langer, Manfred Schenk, Karl Rompel, Peter Göring, Georg Schander, 1. Vorsitzender Willi Göring. Vorne, v.l.n.r.: Heinz Steinbach, Joachim Pauly, Spielertrainer Karl Heinz Müller, Peter Kurowski, Dieter Nehm, Vorne: Torwart Hans Fischer.

Übrigens: Einige Spieler wurden nur mit ihren „Künstlernamen“ angesprochen. Die „alten“ FSVler wissen bestimmt noch, wer mit Stramme, Gagges, Zinka, Mandel, Erbs, Stift, Pit, Gino, Spitebube, Kutscher oder Corbi gemeint ist…

FSV on tour – Die Fahrt nach Belb in der Schweiz

 

Neben dem Fußballspiel wurde das Vereinsleben beim FSV durch viele gemeinsame Aktivitäten abseits des Sports geprägt. Eine von den damaligen Teilnehmern als „unvergesslich“ bezeichnete Fahrt führte unsere „Alte-Herren-Mannschaft“ 1964 in die Schweiz nach Belb. Die Anreise erfolgte mit den eigenen PKW´s. Mit den Fußballern aus der Schweiz, die sich als faire und kameradschaftliche Sportsmänner präsentierten, wurden Kontakte geknüpft, die noch lange Bestand haben sollten.

Alte Herren 1964 ( Belb ).geschnitten

FSV Jahresfahrt nach Belb, Schweiz (1964)

 Hinten, v.l.n.r. stehend: Heini Abt, Ignaz Fischer, Heinz Hess, Karl Heinz Nestle, Willi (Kilian) Privat, Hansi Mais, Walter Hauschild, Otto Rubel,Walter Privat. Vorne, v.l.n.r.: Karl Heinz Leidig, Vinzenco (Gino) Mazzucato, Lorenz (Babbe) Wiesner.

 

Meisterschaft 1969 – Sieg im Entscheidungsspiel

 

Bis 1967 hielt sich der FSV in der A-Klasse. Der Abstieg in die B-Klasse wurde dann zu einem Neuaufbau genutzt, viele Spieler rückten aus der Jugend auf. Neuer Mann auf der Bank wurde Wolfgang Lachmann, der von der Spvgg. 05 Bad Homburg gewonnen werden konnte und als Spielertrainer dem FSV seinen Stempel aufdrückte. Lachmann war in Bad Homburg bereits eine Spielerpersönlichkeit: ein echter Torjäger mit dem Spitznamen „Goldköpfchen“. Lachmann baute mit viel Fingerspitzengefühl eine ganz neue Mannschaft auf und errang mit seinem Team 1969 die Meisterschaft in der B-Klasse Obertaunus.

 

Hier stimmte wirklich alles, vom Vorstand mit Friedel Usinger an der Spitze, über den Spielausschuss bis hin zur Mannschaft. Doch auch unser Masseur Hans Gillmann, genannt „Masseur Deuser“, muss lobend erwähnt werden. Er verrichtete nicht selten Schwerstarbeit, ganz besonders vor dem Entscheidungsspiel um die B-Klassenmeisterschaft. Doch am meisten mussten die Spieler leisten, denn es waren sehr harte Trainingseinheiten unter Lachmann. Es heißt, es sei konditionell das wohl härteste Training gewesen, das je in Friedrichsdorf absolviert wurde. Unser „Chef“ war ein Mann vom Fach. Und das harte Training zahlte sich aus: die meisten Spiele gewann der FSV in den letzten 20 Minuten. Dem Gegner hingegen gingen oft die Kraft und die Luft aus.

 

Zum Saisonende standen der FSV Steinbach und der FSV Friedrichsdorf punktgleich an der Spitze – ein Entscheidungsspiel war notwendig. Den „letzten Schliff“ verpasste Lachmann unserer Mannschaft dann im schweißtreibenden Trainingslager in Oberreifenberg. Wahrscheinlich war es genau diese Maßnahme, die uns dann im Finale den Weg zur Meisterschaft ebnete. Von Oberreifenberg fuhr die Mannschaft direkt zum Wiesenborn nach Kirdorf. In dem hart umkämpften Entscheidungsspiel siegte unser Team mit 2:1 gegen den FSV Steinbach. Keine Frage: Die Meisterschaft wurde ausgelassen gefeiert.

Meisterelf 1969

Meistermannschaft 1969 in Kirdorf gegen FSV Steinbach

 

Hinten, v.l.n.r: Theo Wolf*, Lorenz Wiesner*, Heinz Achermenn*, Jürgen Müller, Peter Lutz, Heinz Jäger, Joachim Pauly, Spielertrainer Wolfgang Lachmann, Roland Juhnke, Volker Privat, Masseur Hans Gillmann, Hans Fischer*. Vorne, v.l.n.r.: Gunther Schneider, Horst Schneider, Georg Schander, Jürgen Kildau, Wolfgang Niemeyer, Edi Langer, Franz Baumann, Gunter Theissig, Karl Hein Müller. (*=Vorstandsmitglieder)

 

Die turbulenten 70er Jahre

 

1970 setzte die Mannschaft um Spielertrainer Lachmann ihren Siegeszug fort und erreichte die Herbstmeisterschaft in der A-Klasse Frankfurt. Ein Jahr später gelang noch einmal die Herbstmeisterschaft in der A-Klasse Friedberg. Nach einem bis heute fragwürdigen Trainerwechsel kam der FSV aus der Spur. Es folgte 1974 der Abstieg und viele Spieler verließen den Verein. Einige Entscheidungen, die sich im Nachhinein als unglücklich erwiesen, behinderten den FSV in seiner Entwicklung. So wurde etwa versäumt, junge Spieler konsequent an den Seniorenkader heranzuführen. Verärgert über die damalige Vereinspolitik gründete eine Gruppe FSVler sogar einen neuen Verein, die Sportfreunde Friedrichsdorf.

 

Schien es zunächst, als habe diese Abspaltung keine spürbaren Auswirkungen so machte sich diese Schwächung in den kommenden Jahren jedoch immer stärker bemerkbar. Selbst mit durchaus guten Spielern schaffte der FSV zunächst keinen Aufstieg mehr. Auch mit vielen auswärtigen Spielern, darunter die beiden Düsseldorfer Norbert Balzer und Jochen Ressel, gelang es nicht mehr, die B-Klasse „nach oben“ zu verlassen.

 

FSV erhält 1984 den Sepp-Herberger-Preis

 

Die Wirren Mitte der 70er Jahre führten aber auch dazu, dass die Jugendarbeit immer weiter verbessert wurde. In der Vereinsführung erkannte man schnell, dass ein Verein ohne Jugend keine Zukunft hat. Mit Hans Fischer und später mit Günther Becker („Corbi“) besaß der FSV engagierte Jugendleiter und starke Trainer. So stieg die Zahl der Jugendlichen, die beim FSV dem runden Leder nachjagten, bis 1983 auf weit über 100 und in nahezu allen Altersklassen konnten Mannschaften gemeldet werden. Diese tolle Leistung blieb auch dem Hessischen Fußballverband nicht verborgen. Der nimmermüde Einsatz der ehrenamtlichen Betreuer, Trainer und der sonstigen Unterstützer wurde dann 1984 mit dem Preis der „Sepp-Herberger-Stiftung für hervorragende Jugendarbeit“ belohnt.

Sepp Herberger 1984

Sepp Herberger Preis für hervorragende Jugendarbeit“

 FSV-Betreuer-Team, v.l.n.r.: Günther Becker, Bernd Höppner, Hans Fischer, Dieter Koch, Willi Meyer, Harald Angermann, Albrecht Schneider, Jugendleiter Hans Lauer, Wolfgang Lachmann.

 

Ungeachtet dieser ausgezeichneten Jugendarbeit markierte der FSV in den Jahren 1982/1983 den wohl tiefsten Punkt in der Vereinsgeschichte. Das galt aber nicht für den sportlichen Bereich, vielmehr klemmte es bei den Finanzen gewaltig. Unserem damaligen 1. Vorsitzenden Arnold Mattschull und Abteilungsleiter Albrecht Schneider war es letztlich zu verdanken, dass der FSV überhaupt überleben konnte.

 

Sportlich profitierte der Seniorenbereich mittlerweile von der erfolgreichen Jugendarbeit. Mit frischem Schwung gelang 1986/1987 endlich wieder ein Aufstieg und zwar in die A-Klasse Obertaunus/Usingen. Zwar erreichte der FSV in diesem Jahr nicht die Meisterschaft, durch Gründung der neuen A-Klasse Obertaunus/Usingen stieg unser Team aber als Zeitplatzierter auf. Trainer der damaligen Aufstiegsmannschaft war übrigens Julius Schobert und Bernd Klingenmeier hatte kurz zuvor den 1. Vorsitz übernommen. Zur Aufstiegsmannschaft gehörten: Michael Mohr, Jürgen Müller, Frank Knoblich, Gerhard Krämer, Lars Göring, Wolfgang Magens, Rainer Brüssow, Jörg Ellmers, Alex. Göring, Thomas Zeschik, M. Müller, Bones, Föller, Faller und Lachmann.

FSV 1986

Seniorenteam des FSV Friedrichsdorf 1986

 

 

Rückschlag in der Jugendarbeit

 

Ein Jahr nach dem Aufstieg in die A-Klasse Obertaunus/Usingen, kam es in unserer erst kurz zuvor ausgezeichneten Jugendarbeit zu einem empfindlichen Rückschlag. Zwar gab es noch viele fußballbegeisterte Jugendliche in Friedrichsdorf, doch fehlte es nun an entsprechenden Trainern. Das nahezu umgekehrte Bild zeigte sich bei unserem direkten Lokalrivalen, den Sportfreunden Friedrichsdorf. Hier waren es einfach zu wenig Jugendliche. Also entschloss man sich eine Jugendspielgemeinschaft (JSG) mit den Sportfreunden einzugehen. Im Nachhinein war dies keine glückliche Entscheidung für den FSV. Um dem Nachwuchs einen regulären Spielbetrieb zu ermöglichen, blieb jedoch keine andere Wahl. Jugendförderung vor Vereinsinteressen lautete das Motto.

 

1988 wurde das neue Vereinshaus fertig gestellt. Hier hatten alle Vereinsmitglieder tatkräftig mitgeholfen – sei es finanziell oder mit „vollem Körpereinsatz“. Allen voran unser damaliger Vereinsvorsitzender Bernd Klingenmeier, ohne dessen Engagement das Vereinshaus wohl nicht zustande gekommen wäre.

 

Ungeachtet der Probleme beim Nachwuchs lief es im Seniorenbereich richtig rund. Unsere 1. Mannschaft mischte mehrere Jahre in der Spitzengruppe der A-Klasse mit und verpasste 1991 nur ganz knapp den Aufstieg zur Bezirksoberliga. Mit Rainer Brüssow hatte das Team zudem einen sehr erfahrenen Trainer, der seinen Schützlingen das fußballerische Handwerkszeug sehr gut vermitteln konnte.

 

Ihm folgte Trainer Peter Lutz, der mit dem FSV dauerhaft einen Platz im oberen Tabellendrittel erreichte. Zwar hatte der FSV keine absolute Spitzenmannschaft mehr, doch was die Kameradschaft betraf war dies wirklich eine überragende Truppe. Auch als 1996 Uwe Büntemeyer das Amt des Trainers übernahm, konnten nicht die ganz großen Erfolge erzielt werden, aber der FSV belegte einen guten Mittelfeldplatz.

Die FSV Mannschaft von 1997:

 

Trainer Uwe Büntemeyer, Volker Lachmann, Yilmaz Okuyan, Stefan Geipel, Holger Porth, Stefan Büntemeyer, Thomas Reichert, Marcus Schlimbach, Co-Trainer Roger Storck, Dirk Köhler, Jan Sichart, Hartmut Halt, Girard Damm, Mohammed Oezan, Marko Zenk, Spielführer Torsten Iba.

 

Die späten 90er und der Übergang ins neue Jahrtausend

 

Nach der Saison 1997/1998 beendete Trainer Peter Lutz seine Tätigkeit. Bis ein neuer Trainer verpflichtet war sprang – wie bereits mehrmals zuvor – Rainer Brüssow als Interims-Coach ein. Ihm folgte dann Michael „ Blacky“ Schwarz, der aktuell die Seniorenabteilung leitet. Michael Schwarz kannte den FSV schon aus seiner Jugendzeit, war bereits Trainer in der A-Jugend und bei den Spielern sehr beliebt. Viele seiner ehemaligen Schützlinge aus der Jugend waren mittlerweile im Seniorenkader angekommen. „Blacky“ wurde von Dirk Köhler als Co-Trainer unterstützt.

 

Für den FSV war diese Personalie finanziell und sportlich eine sehr gute Lösung. Obgleich unser Team schon vor Rundenbeginn als sicherer Absteiger eingestuft wurde, gelang dieser sehr jungen Mannschaft eine äußerst erfreuliche Saison, die mit dem Klassenerhalt gekrönt wurde.

 

Leider gelang auch in den folgenden 1-2 Jahren keine nennenswerte Verbesserung in der Tabelle, obwohl die Mannschaft mittlerweile doch etwas gereift war. Trotz des spielerisch guten Niveaus wurden noch zu viele Torchancen ausgelassen und viele Niederlagen in den Schlussminuten besiegelt. Der Stimmung im Team tat dies aber keinen Abbruch. Der Zusammenhalt war herausragend. In den Jahren vor und nach dem Jahrtausendwechsel leiteten Ernst Sichart, Ingo Gangnus und Wolfgang Lachmann die Seniorenabteilung mit viel Engagement und Herzblut.

 

Auch im neuen Jahrtausend blieb diese spielstarke Mannschaft zusammen. Die tolle Kameradschaft der Truppe war mittlerweile auch über die Grenzen Friedrichsdorfs hinaus bekannt und viele junge, auswärtige Spieler fanden den Weg zum FSV. Ein Zeichen, dass manchmal die Kameradschaft doch wichtiger ist als Geld, denn der FSV musste stets auf seine Finanzen achten.

 

Im Januar 2002 bat unser damaliger Trainer Michael Schwarz aus beruflichen Gründen um Aufhebung seines Vertrags. Der Vorstand entsprach dieser Bitte und nahm mit Ralf Bermel Kontakt auf. Überzeugt von dieser schwierigen aber interessanten Aufgabe übernahm Ralf Bermel schon im Februar 2002 das Training. Dieser hatte ein sehr gutes Händchen im Umgang mit jungen Menschen. Mit viel Verständnis und Geduld ging er auf seine Mannschaft ein. Unterstützt wurde er von Dirk Köhler, der sich als Coach der 2. Mannschaft zur Verfügung stellte. Mit einer starken Rückrunde konnte der FSV so dem Abstieg noch entrinnen. Viele sahen jetzt sogar das Potenzial, zukünftig in der Bezirksliga weiter vorne mitzuspielen.

 

Spielgemeinschaft mit Seulberg scheitert

 

Den zunächst noch recht erfreulichen Platzierungen der Seniorenmannschaft im regulären Spielbetrieb standen aber auch unschöne Entwicklungen gegenüber. Schon seit ein paar Jahren kamen nämlich keine neuen Spieler aus der eigenen Jugend nach. Und da der FSV – wie bereits mehrfach erwähnt – finanziell nie auf Rosen gebettet war, gestaltete es sich zudem schwierig, frische Kräfte von anderen Vereinen abzuwerben. Die Folge war, dass sich der FSV immer häufiger im Abstiegskampf wieder fand und der Klassenerhalt in der Kreisoberliga nur mit aller Mühe geschafft wurde.

 

Franz Baumann und seine Kollegen im Vorstand erkannten die Problematik und suchten nach Lösungen. Bei einem Hallenturnier in Seulberg diskutierten Herbert See von Seulberg und Franz Baumann erstmals die Möglichkeit, aus dem SV Seulberg und dem FSV eine schlagkräftige Spielgemeinschaft zu formen. Und das sollte nur der erste Schritt sein! Die große Idee dahinter war es, durch einen erfolgreichen Zusammenschluss noch weitere Friedrichsdorfer Vereine zu diesem Projekt hinzuzuziehen und auf absehbare Zeit einen Großverein zu etablieren, der auch auf höherer Ebene eine gewichtige Rolle spielen kann. In Seulberg und beim FSV wurde der Plan im Vorstand diskutiert, mehrheitlich angenommen und kurzfristig umgesetzt.

 

Leider jedoch ließen sich die beiden Vereinskulturen nicht derart miteinander in Einklang bringen, wie erhofft. Es kam zu vielen kleineren Differenzen und auch einige Spieler wollten keine weitere Saison mehr für die neue Spielgemeinschaft kicken. So wurde der Vertrag auch schon nach einem Jahr wieder gelöst. Die Auflösung von Spielgemeinschaften bedeutet nach den Regularien des Hessischen Fußballverbandes aber, dass eine der beiden Mannschaften absteigen musste.

 

Hier erwiesen sich die FSV-Verantwortlichen und Spieler als faire Sportsmänner. Sie gingen einem drohenden Streit mit Seulberg aus dem Weg und begannen freiwillig die neue Saison in der B-Klasse. Aufgrund der Personalsituation, die dazu führte, dass der FSV nur eine Seniorenmannschaft melden konnte, war ein Neuanfang in der B-Klasse für alle wohl der beste Weg. Die Spieler verzichteten auf alle Zahlungen, inklusive der Siegprämien. Fast drei Viertel der Spieler unterstützten den FSV zudem im Vorstand oder im Spielausschuss. Es entstand wieder ein „WIR-Gefühl“ und das Miteinander im Verein bereitete allen Beteiligten wieder sichtlich Freude.

 

Diese Freude übertrug sich auch auf das Spiel auf dem grünen Rasen. Mit dem Spieler-Trainer Metin Yildiz hatte der FSV einen tollen Sportsmann verpflichtet, der schon bei höherklassigen Vereinen gespielt hatte und sein junges Team mit viel Fachwissen und Teamgeist bereichern konnte. Schon in seiner ersten Saison als Trainer, 2008/2009 führte Metin Yildiz den FSV zurück in die A-Klasse des Hochtaunuskreises.

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Metin Yildiz

Die Meisterschaft in der Saison 2008/2009

 

Nach einer Durststrecke stimmte beim FSV nun wieder alles. Eine erfahrene, aber dennoch junge Mannschaft mit einem hervorragenden Trainer und ein gut funktionierender Vorstand legten die Basis für sportlichen Erfolg. In dieser Saison zeigte die Mannschaft zudem, dass sie nicht nur guten Fußball spielen kann, sondern auch beim Feiern über „meisterliche“ Fähigkeiten verfügt. Die älteren FSVler zogen sogar Parallelen zur Meisterschaft 1969, so ausgelassen wurde gefeiert.

 

Für das letzte Saisonspiel in Steinfischbach organisierte das Team einen Omnibus, der dann auch bis auf den letzten Platz voll besetzt war. Schon im Bus wurden die Meisterschafts-T-Shirts übergezogen. Nach dem Sieg in Steinfischbach fuhren Mannschaft uns Fans gemeinsam zurück nach Friedrichsdorf zum Sportplatz an der Plantation. Hier wurde noch lange und ausgiebig die Meisterschaft gefeiert. Und unser Trainer Metin Yildiz konnte der Bierdusche nicht entgehen…

Meisterschaft 2009

Meistermannschaft 2008/2009

 Zur Meistermannschaft gehörten:

Alexander Acri, Benedikt Amrein, Christoph Amrein, Michael Bader, Franz Baumann ( 1. Vorsitzender und Spieler ), Michael Böhnke, Sebastian Brauner, Carsten Cimotti, Marko De Zolt, Mark Ellmers, Dominik Engländer, Tobias Engländer, Oliver Gangnus, Markus Gockel, Torsten Graf, Martin Habrom, Daniel Jenth, Tobias Kemper, Dirk Köhler, Michael Lemler, Marius Müller-Minde, Dirk Potthast, Michael Punstein, Sven Recknagel, Thomas Reichert, Stefan Rensinghoff, Matthias Schlötzer, Michael Schwarz (2.Vorsitzender und Spieler), Kai Schwarzmaier (Kapitän), Jan Sichart (Co-Trainer), Matthias Stange, Thorsten Strebel, Christian Tschaikin, Metin Yildiz (Spielertrainer)

 

Unser Dank gilt zudem allen, die mit ihrer Arbeit zur Meisterschaft 2009 beigetragen haben. Besonderer Dank gilt Karin Recknagel, die mit ihrer „ Ersten Hilfe“ vor Ort großen Anteil an der Fitness der Spieler hatte.

 

Sport und Spaß – Die Fahrt nach Dubrovnik

 

Die Jahresfahrten unserer SOMA („Sondermannschaft“) bzw. den „Alten Herren“ waren immer Highlights in unserem Vereinsleben und besaßen eine lange Tradition. Über die Fahrten zum Walchen See, in die Rhön oder nach Kulmbach erzählen sich viele Sportkameraden heute noch gerne.

 

Das gilt auch für die Jahresfahrten 2006 und 2010, die unsere SOMA nach Dubrovnik in Kroatien, zu unserem Sportkameraden Dubravko Zanetic, führten. Mit dem Flugzeug ging es an die Adriaküste, wo drei wunderschöne Tage verbracht wurden. Unvergesslicher Höhepunkt war das Fußball-Freundschaftsspiel gegen Dubrovnik. Faszinierend auch die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten, die unseren 1. Vorsitzenden zur Komposition des Liedes „An der blauen Adria“ inspirierten. Ja, unser „Franz“ ist nämlich nicht nur ein umsichtiger „Vereins-Boss“, sondern auch ein Musiker mit Leib und Seele.

SOMA-Dubo

FSV – SOMA in Dubrovnik

 

 

Der „Doppelaufstieg“ 2012

 

Die Saison 2011/2012 war für den FSV Friedrichsdorf eine richtige Erfolgsgeschichte. Nachdem im Vorjahr das Relegationsspiel um den Aufstieg in Köppern noch gegen die zweite Mannschaft von Usingen unglücklich verloren wurde, wollte das Team in dieser Saison noch einmal angreifen. Vorstand, Trainer und Spieler waren sich sicher, genügend Potenzial für einen Aufstieg in die Kreisoberliga zu besitzen.

 

Die 1. Seniorenmannschaft spielte eine sehr konstante Runde und war schnell auf Aufstiegsplatz 2 hinter dem in dieser Spielzeit überlegenen Team aus Hattstein. Schon mehrere Wochen vor dem Saisonfinale hätte das Team von Metin Yildiz mit einem Sieg bei der 2. Mannschaft der Spvgg. 05/99 Bad Homburg den Aufstieg klar machen können. Am Ende verlor der FSV jedoch unglücklich mit 0:1 – durch ein Tor in den Schlussminuten. So wurde es noch einmal spannend. Am letzten Spieltag musste jetzt ein Sieg her, um auch bei einem Erfolg von Verfolger Spvgg. Bad Homburg den zweiten Platz zu behaupten.

 

Mit Nervenstärke und einem in Top-Form befindlichen Christoph Amrein gelang letztlich ein souveräner 4:1-Auswärtserfolg bei der SGK Bad Homburg auf dem Sportplatz in Kirdorf. Platz zwei war verteidigt und das drohende Relegationsspiel gegen den drittletzten der Kreisoberliga vermieden. Pikanterweise wären es die Sportfreunde Friedrichsdorf gewesen, gegen die die Relegation hätte bestritten werden müssen. Umso ausgelassener fiel die Feier im Vereinsheim an der Plantation aus.

Aufstieg 2012

Aufsteiger FSV Friedrichsdorf 2011/2012

 Zur Meistermannschaft gehörten:

Benedikt Amrein, Christoph Amrein, Kemal Bayir, Dennis Behrens, Cem Beldek, Marc Burg, Patrik Damjanovic, Marco De Zolt, Marcel Fetzberger, Matthias Frank, Toni Izzo, Philmon Kiffyesus, Markus Kinzel, Robert Landskron, Marc Lisson, Samuel Mehari, Abedin Mehmetaj, Daniel Mihm, Leonid Monastyrskij, Michael Punstein, Sven Recknagel, Michael Röder, Matthias Schlötzer, Kai Schwarzmaier, Daniel See, Matthias Stange, Dominik Sternheimer, Moritz Wagner, Armin Weiershäuser, Stefan Zweifel

 

„1b“ gewinnt Aufstiegsrelegation in Usingen

 

Für einen perfekten Saisonabschluss sorgte dann die 2. Mannschaft des FSV. Das Team, welches in der Saison 2010 neu gegründet wurde und erst ihre zweite Saison in der C-Klasse Hochtaunus spielte, erreichte das Relegationsspiel zum Aufstieg in die B-Klasse Hochtaunus. Nach eher durchwachsenem Rundenbeginn, steigerte sich die „1b“ von Spiel zu Spiel. Die Philosophie, beide Teams quasi als eine Mannschaft zu betrachten, zahlte sich aus. Zum entscheidenden Relegationsspiel gegen die TSG Pfaffenwiesbach in Usingen wurde das Team von den vielen mitgereisten Fans lautstark angefeuert. Gegen den Drittletzten der A-Klasse siegte der FSV in einem spannenden Spiel mit 3:1. Damit ist es dem FSV gelungen, mit beiden Mannschaften den Aufstieg zu schaffen.

 

usingen_2012Relegationsspiel in Usingen

 

Zur Aufstiegs-Mannschaft des FSV Friedrichsdorf 2 gehörten:

 

Benedikt Amrein, Kemal Bayir, Dennis Behrens, Cem Beldek, Eray Besler, Patrik Damjanovic, Marco De Zolt, Christian Eich, Dominik Engländer, Tobias Engländer, Matthias Frank, Philmon Kiffyesus, Markus Kinzel, Sebastian Kockmann, Kai König, Robert Landskron, Michael Lemler, Marc Lisson, Abedin Mehmetaj, Sven Metzger, Lars Meyer, Daniel Mihm, Tim Mohr, Tom Mohr, Christian Müller, Lutz Peters, Marcel Pflüger, Michael Punstein, Tim Rau, Sven Recknagel, Francisco Reguengo, Michael Richter, Christian Röder, Michael Röder, Michael Schwarz, Kai Schwarzmaier, Daniel See, Jan Sichart, Dominik Sternheimer, Torsten Strebel, Armin Weiershäuser, Stefan Zweifel