Archive for März, 2016

Integration beim FSV Friedrichsdorf

Eine Herzensangelegenheit

In der Winterpause hat das KOL-Team des FSV Friedrichsdorf seine Defensive mit Abwehrspieler Mohamad Mouma verstärkt. Der 23-jährige Syrer ist vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat geflohen und war mehr als zwei Jahre auf der Flucht – eine Odyssee von Asien über Afrika nach Europa.

Mohamed_MoumaHeute ist Ex-Profi Mehmet Scholl überwiegend als ARD-Fußballexperte bekannt. Vor 20 Jahren war das ganz anders: Der gebürtige Karlsruher wurde von der Öffentlichkeit nicht nur als großes Talent, sondern auch als Teenie-Idol und Mädchenschwarm gefeiert. 1996 wurde er mit der deutschen Nationalmannschaft in England Europameister, mit dem FC Bayern München hatte er kurz zuvor den UEFA-Pokal geholt. 2001 folgte der Champions-League-Titel, ebenfalls mit dem FCB. Es muss zu jener Zeit gewesen sein, als Mohamad Mouma vor dem Fernseher der elterlichen Wohnung in Damaskus auf den eloquenten Mittelfeldspieler aufmerksam wurde. „Seitdem bin ich Fan von Bayern München“, lacht der 23-jährige Syrer. Womöglich war dies auch der Zeitpunkt, als er von einer Karriere als Fußball-Profi zu träumen begann. Mit vierzehn fing er bei al-Wahda Sports Club in Damaskus mit Fußballspielen an. Er trainierte fünfmal pro Woche, parallel zur Schule und seinem Architektur-Studium – dann brach der Bürgerkrieg aus.

Von der Armee verhaftet

Was folgte, war eine fast zwei Jahre währende Flucht, eine Odyssee von Asien über Afrika nach Europa. 2013 bestieg Mohamad Mouma in Damaskus einen Bus in Richtung Libanon. Weiter ging es mit dem Flugzeug nach Alexandria. Vom Nachbarland Libyen aus wollte er über das Mittelmeer nach Europa gelangen – Ziel: Deutschland. „Ich musste 3800 Dollar für die Schleuser zahlen. In Libyen wurden wir, eine Gruppe von 13 Leuten, von der Polizei aufgegriffen und zurück nach Ägypten geschickt“, berichtet Mouma. Neun Monate verbrachte er in Alexandria, spielte bei El Ittihad. Dann ging es weiter nach Istanbul. Hier lebte er eineinhalb Jahre in einem Auffanglager für Jugendliche und lernte Türkisch, was ihm jetzt bei der Verständigung mit FSV-Trainer Metin Yildiz hilft. „Mein Plan war immer noch, nach Deutschland zu gelangen. Doch das Geld für die Flucht war nahezu aufgebraucht, und so habe ich in Istanbul begonnen, für eine Baufirma zu arbeiten“, betont Mouma. Zehn Monate später hatte er das Geld zusammen, 3900 Dollar. Von Izmir sollte es mit dem Boot nun weiter nach Griechenland gehen.

„Das Meer war so unruhig, dass uns erst am 17. Tag die Überfahrt gelang“, erinnert sich der 23-Jährige. In dem Boot, das eigentlich nur für 30 Personen zugelassen war, drängten sich 45 Menschen. Drei Stunden, 20 Minuten dauerte die Überfahrt. Alle überlebten. Der Empfang auf der Insel Samos war wenig herzlich. „Wir wurden dort von der Armee festgenommen und verbrachten acht Tage im Gefängnis“, so Mouma. Anschließend ging es von Athen aus über Mazedonien nach Serbien – die berühmt-berüchtigte Balkanroute – diesmal mit dem Zug. Dann griff die serbische Polizei 500 Flüchtlinge auf und hielt sie fest, unter ihnen war Mohamad Mouma. Wer Geld hatte, durfte gehen. „Durch den Wald in Zehnergruppen, haben sie uns befohlen“, berichtet Mouma. In seiner Gruppe hatte jemand ein Auto samt Fahrer organisiert – für 1200 Euro pro Person. „Das Geld war als Bestechung für die Beamten in Ungarn gedacht“, erläutert Mouma. Zu zehnt ging es im Mercedes weiter: Serbien, Ungarn, Österreich. Von Wien aus gelangte Mouma per Zug nach München, dann mit dem Bus nach Frankfurt. Am 11. Juli 2015 kam er in die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen. Zwei Monate später zog er nach Biebesheim nahe Darmstadt. Seit kurzem lebt Mouma in einer eigenen Wohnung in Friedrichsdorf. Der Kontakt zum FSV Friedrichsdorf war bereits im Herbst vergangenen Jahres hergestellt worden. „Über Murat Bektas, Mannschaftsbetreuer und gute Seele des Vereins“, betont Trainer Metin Yildiz. Mouma habe daraufhin eine Woche mittrainiert und auch die gesamte Vorbereitung absolviert. „Ich habe sofort gesehen, dass er einen fußballerischen Hintergrund hat“, erklärt Coach Yildiz und ergänzt: „Er ist ein guter Junge, der an jedem Training teilnimmt. Sehr fleißig und sehr ehrgeizig.“ Yildiz war es auch, der Mouma eine Anstellung als Küchenhilfe in seinem Frankfurter Restaurant „Oosten“ organisierte. Auch bei der Suche nach höherklassigen Clubs ist er ihm behilflich.

Gedanken bei der Familie

Inzwischen hat der 23-Jährige alle vier KOL-Spiele für den FSV absolviert, trotz eines Nasenbruchs, den er sich in der Partie beim EFC Kronberg zuzog. Obwohl Mouma in Sicherheit ist, seine Gedanken sind oft bei seiner Familie in Syrien. Seine Mutter, zu der er ein sehr enges Verhältnis hat, und der ältere Bruder sind nach wie vor in Damaskus. Seine 27-jährige Schwester lebt mittlerweile in Plauen. „Es ist sehr schwierig, mit meiner Familie in Syrien in Kontakt zu bleiben. An einem Tag funktioniert das Internet, am nächsten Tag wieder nicht“, berichtet der 23-Jährige. Das Wohnhaus der Familie in Damaskus ist nahezu zerstört, nur das Erdgeschoss ist noch bewohnbar. Es gebe kaum Essen und Trinken, die Ausgangssperre erschwere es seiner Familie, auf die Suche nach Lebensmitteln zu gehen, so Mouma.

Wenn man sich länger mit dem 23-Jährigen unterhält, kommt er immer wieder auf zwei Wünsche zu sprechen – den Traum von einer Karriere als Profi-Fußballer und den Traum von Deutschland. Zumindest Letzterer hat in der Realität einen Dämpfer erhalten. „Aus der Ferne denkt man, dass Deutschland ein Schlaraffenland sei. Ein Land, in dem alle Träume wahr werden können. In Wirklichkeit sind die Möglichkeiten aber auch hier begrenzt“, sagt Mouma, der nur mit dem, was er am Leib trug, nach Deutschland kam. Sein einziger Wertgegenstand – ein iPad – fiel bei der Überfahrt ins Mittelmeer.

„Sollte es beruflich oder mit dem Fußball hier nicht klappen, werde ich nach dem Krieg nach Syrien zurückkehren“, betont Mouma, der neben Mehmet Scholl auch den brasilianischen Ex-Nationalspieler Lúcio und Nemanja Vidic von Inter Mailand zu seinen Vorbildern zählt – beide Verteidiger, so wie er. Am Ende des Interviews liegt Mohamad Mouma eine Sache noch ganz besonders am Herzen: „Ich möchte mich bedanken, dass ich in Friedrichsdorf so herzlich aufgenommen worden bin – beim FSV, bei Murat, Metin und Johann Drexler und seiner Familie, die mich sehr unterstützen. Was sie für mich getan haben, werde ich niemals vergessen!“

Quelle: Taunus Zeitung

Roland Juhnke, 50 Jahre Mitglied beim FSV Friedrichsdorf.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des FSV Friedrichsdorf am 5. März 2016 standen Ehrungen statt.

Für 50 Jahre Mitglied beim FSV Friedrichsdorf wurde Roland Juhnke geehrt.

Jeder kennt und mag ihn in Friedrichsdorf: Roland Juhnke, er konnte beim FSV Friedrichsdorf auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken und wurde dafür geehrt. Vielleicht ist es sogar noch ein Jahr länger, doch man muss nach den Eintrag gehen und hier steht nun mal 1.Juli 19 65.

Roland Juhnke, der am 12. Juni2015 seinen 65. Geburtstag feierte, kam am 1. Juli 1965 zum FSV Friedrichsdorf. Er absolvierte bei den damaligen Jugendtrainern Heinz Hess, Günther Becker. Heinz Jäger die Jugendfußballzeit, bevor er bei Trainer Wolfgang Lachmann den Sprung in die 1. Mannschaft schaffte. Hier war er hauptsächlich im Mittelfeld wirkungsvoll, Roland war Konditionsstark.

Roland war, damals als Jüngling, Mitglied der Meistermannschaft 1969, er gehörte zum Kader der 1. Mannschaft.

Nach der Seniorenzeit spielte er noch einige Jahre „ Alte Herren“, aber er musste nach Ärztlicher Empfehlung den Fußball aufgeben.

Roland blieb aber weiterhin FSV – Mitglied, er machte zudem noch die Trainer – B – Lizenz, die er heute noch bei der Leichtathletik ausübt.

Hört man den Namen Roland Juhnke, dann verbürgt sich hier auch die TSG Friedrichsdorf, die Leichtathletik.

Roland trainiert schon „ewig“ die TSG – Jugend. Der FSV -. Vorsitzende Franz Baumann: „Wir kommunizieren auch miteinander sehr gut, so dass wir noch nie Unstimmigkeiten hatten. Roland und ich verbrachten sogar ein Teil der Schulzeit zusammen, Roland trainiert bestimmt schon 40 Jahre die TSG – Jugend, ich trainiere schon 36 Jahre die FSV Jugend, -wir kennen uns gut“.

Die Friedrichsdorfer Jugend wurde quasi überwiegend von Roland Juhnke ( TSG ) und von Franz Baumann ( FSV ) jahrelang trainiert.

Auch kameradschaftlich und karnevalistisch war Roland ein Phänomen, bei jeder Feier war er ein Mittelpunkt.

In unserer Glanzzeit ( 1976 ) hatten wir in einer Saison 36 Karnevalsitzungen, der Namen „ Die Schürhaken“ war weit bekannt, „ so der damalige Bandleader Franz Baumann“ .

Am schönsten und unvergessen waren aber immer wieder die Karnevalsitzungen beim FSV Friedrichsdorf.

Doppelten Grund zum feiern:

Am 12. Juni 2015 wurde Roland 65 Jahre, seit dem 1. Juli 2015 ist Roland Juhnke 50 Jahre FSV – Mitglied.

Roland Juhnke

 50 Jahre Mitglied beim FSV Friedrichsdorf

Der FSV Friedrichsdorf bedankt sich für diese Vereinstreue und sagt Danke. Roland wurde mit der „ Goldenen Anstecknadel“ und der Vereinsplakette ausgezeichnet.

 

gutes Wochenende für den FSV

DJK Bad Homburg – FSV Friedrichsdorf 0:2 (0:1): „Unter dem Strich war unser Gast besser und hat verdient gewonnen“, räumte DJK-Coach Stephan Bodenröder den Friedrichsdorfern einen gerechten Sieg ein. „Wir haben in der ersten Hälfte ganz gut gespielt, sind aber trotzdem nicht in die Partie gekommen“, resüoiemierte Bodenröder. Eine Minute vor dem Seitenwechsel traf Patrick Bussian zur Führung der Zwiebackstädter. Nach dem Wechsel übte die DJK 20 Minuten Druck aus, der eingewechselte Selim Hotaman schoss zwei Mal knapp vorbei und Günay Celil jagte das Leder knapp über die Latte. Zehn Minuten vor dem Ende wurden die Kirdorfer dann klassisch ausgekontert, FSV-Neuzugang Mohamad Mouma bezwang DJK-Keeper Jan Bieker zum 2:0-Endstand.

DJK Bad Homburg: Bieker; Rothgerber, Müller, Cela, Wild, Ertem, Celil, Paul, Fuchs, El Malki, Ö. Hotaman (S. Hotaman, Aslan, Bodenröder).

FSV Friedrichsdorf: Häfner; Reichert, Ademi, Mouma, Ochmann, T. Sahin, Albayrak, Bussian, Radu, B. Sahin, Lugolli (Wagner, Werske, Zejnullahu).

 

Auch unsere zweite Mannschaft konnte einen Achtungserfolg beim Topfavoriten Ayyildiz Usingen erzielen. Lange führte unser Team durch Tore von Louis Israel und Marcel Fetzberger mit 2-1, ehe Usingen in der Nachspielzeit noch zum unverdienten Ausgleich kam. Glückwunsch!

G – Jugend – Hallenturnier in PRS – Halle FSV konnte mit 4 Siegen überzeugen

Am Sonntag, den 6.März. 2016 nahm unsere G – Jugend – Mannschaft beim Hallenturnier des SV Seulberg teil.

Nach dem Modus „ Jeder gegen Jeden“ von fünf Mannschaften konnte unsere Mannschaft wieder alle vier Spiele gewinnen. Ja, nicht nur gewinnen, man überzeugte bei allen Spielen.

Wir haben zwar gute Spieler in unsere Mannschaft, aber das Siegermerkmal ist die Mannschaft. Man spielt diszipliniert und man spielt miteinander, – so das Trainer – Team Jörg Peters und Franz Baumann. Spielführer Finn hatte seine Mannschaft vor jedem Spiel motiviert. Einen tollen Tag erwischte Bilal, der in diesem Turnier nicht nur 10 Tore schoss, – er spielte auch ganz Mannschaftsdienlich mit. Auch nach dem vierten Sieg wusste man, man ist Turniersieger.

Auch den anschließenden 7 – Meter – König, wo die Spieler einen großen Spaß hatten, konnte der FSV gewinnen. Hier waren Bilal und Ibrahim im Endkampf, wo aber Ibrahim gewinnen konnte.

SV Seulberg hatte hier einen sehr schönen Tag für die Kinder geboten.

Für den FSV war wichtig, dass man zu dem starken Gerippe ( Bilal, Ibrahim, Finn, Paul ) auch mehrere jüngere Spieler einsetzte.

 

Die Ergebnisse:

FSV Friedrichsdorf – SV Seulberg 2,      7 : 0. Tore: Bilal ( 5 ), Finn, Paul

FSV Friedrichsdorf – Rosbach / Rodheim 3 : 1, Tore: Bilal ( 2 ), Ibrahim

FSV Friedrichsdorf – Teut. Köppern             2 : 0, Tore : Bilal ( 2 ),

FSV Friedrichsdorf – SV Seulberg 1,           3 : 0.Tore: Bilal,, Finn, Ibrahim.

 

Es spielten: Niko, Paul, Finn, Bilal, Frederik, Philipp, Theodor,  Ibrahim, Moritz, Leopold.

Betreuer/ Trainer : Jörg Peters, Franz Baumann

Schiedsrichter: Franz Baumann

Das nächste Spiel folgt am Sa., den 19.03.2016 beim Heimspiel gegen EFC Kronberg. Beginn 10.00 Uhr. Damit beginnt die Feld –  Rückrunde des HFV, das heißt jeden Samstag ( auch an manchem     Sonntag ) finden Spiele statt. Terminplan folgt.

Derby Sieg gegen Seulberg

Gelungener Pflichtspielauftakt unserer Mannschaft mit einem 3-1 Heimsieg im Derby gegen Seulberg!
Unsere Tore erzielten Maxi Zymolka, Egzon Ademi und Yasin Albayrak.
Außerdem wurden heute auch die neuen Trikots, gesponsert von SemTravel präsentiert, Danke an die Sponsorin Semra!
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