Archive for März, 2014

Erste Mannschaft verliert in Reifenberg, Zweite „Oldie“ Truppe feiert Schützenfest

FC Reifenberg – FSV Friedrichsdorf 4:2 (2:0): „Wir hatten noch unzählige Großchancen ausgelassen. Der FSV ist mit diesem Ergebnis noch gut bedient“, meinte Reifenbergs Trainer Mike Dinges. Die „allerdicksten“ Möglichkeiten der Hausherren zu einem deutlicheren Sieg hatten sich Kütt (19./Latte), Girbita (22./Pfosten) und Ceausu (44./Latte) geboten. Zudem vergaben Ceausu (15./24./38.), Kütt (30.) und Ivan (46./68./89.) noch weitere Großchancen generös.

Ivan sorgte gleich nach drei Minuten auf Zuspiel von Johannes Kütt für das 1:0. Das sehenswerte 2:0 (40.) trug den Stempel von Kütt selbst, der mit einem Heber über FSV-Keeper Santalucia erfolgreich war. Die einzig echte Torchance des FSV hatte sich bis dahin Victor Radu (27./Latte) geboten. Urplötzlich wurde die Partie nach der Pause wieder spannend, als Dan Vaughan einen Konter zum 2:1 (50.) abgeschlossen hatte. Als ob Reifenberg aber nur auf diesen „Schreckschuss“ gewartet hätte, schlug man per Doppelschlag durch Marius Ceausu (61./Zuspiel Kütt) und David Egenolf (62./Vorarbeit Ivan) zum 4:1 zurück. Nun aber war der FSV ganz gut unterwegs, kam zu weiteren Möglichkeiten für Radu (80./83.) und Jägers 4:2 (88.). Das vermeintliche 4:3 von Radu (90.) pfiff der Unparteiische wieder zurück: Der Rumäne habe Reifenbergs Schlussmann Christoph Egenolf zuvor regelwidrig „bearbeitet“.

Tore: 1:0 Ivan (3.), 2:0 Kütt (40.), 2:1 Vaughan (50.), 3:1 Ceausu (61.), 4:1 Egenolf (62.), 4:2 Jäger (88.).

FC Reifenberg: C. Egenolf; Poenaru, Adam, Maxis, Kuett, Girbita, Ivan, D. Egenolf, Ceausu, Kaya, Guessoum (Stork).

FSV Friedrichsdorf: Santalucia, Damianovic, Duchene, Aurich, Recknagel, Wagner, Landskron, Jäger, Radu, Vaughan, Reichert (Yildiz, Hashani, Schmitz).

FC Reifenberg II – FSV Friedrichsdorf 0:8 (0:2):
Es war wohl die Älteste Reserve, die je beim FSV aufgelaufen ist. Mit einem Altersdurchnitt von 38,6 Jahren!!! trat die Reserve, unterstützt von zahlreichen „alte Herren“ Spielern in Reifenberg an. Daß die Jungs trotz ihren hohen Alters Fussball spielen können, bewisen sie gleich von anfang an und liessen Ball und Gegner gekonnt laufen. Schon früh schoß der frühere Goalgetter Reichert eine präzise Amrein Flanke zum 1:0 ab. Kurz darauf erhöhte Amrein selbst zum 2:0. Es folgten weitere Großchancen, allen voran durch Jenth, der alleine auf den Torwart zusteuerte, Schwarzmaier und Schlötzer. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der Gegner etwas stärker, ohne jedoch das Tor von Keeper Michael „Buddy“ Böhnke jemals ernsthaft gefährden zu können.
In Halbzeit 2 drehte vorallem Goalgetter Amrein auf, der seinem lupenreinen Hattrick direkt noch sein insgesamt 5. Tor des Spiels folgen lies. Am Ende schlug Matthias Schlötzer nochmal eiskalt per Hacke zum 7:0 zu, eher der Schlusspunkt durch den eingewechselten Kassierer des FSV, Jan Sichart, folgte, der Kumpel Daniel Jenth nochmal zeigte, wie man einen Alleingang souverän abschliesst
Diese legendäre Truppe wurde zum Glück bildlich festgehalten:

Hi.v.li Coach Matthias Frank, Jens Müller, Marco de Zolt, Dirk Köhler, Mark Czepat, Tobias Engländer, Matthias Schlötzer, Thomas Reichert
vorne: Tim Rau, Jan Sichart, Benedikt Amrein, Michael „Buddy“ Böhnke, Daniel Jenth, Kai Schwarzmaier

Kontakt zum FSV

1. Vorsitzender
Franz Baumann
Am Felsenkeller 23
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172-79880

Abteilungsleiter „Fussball“
Thomas Reichert
Leopoldsweg 4
61348 Bad Homburg
Handy: 0172 – 6977333
spa@fsv-friedrichsdorf.de

Abteilungsleiter „Jugend“
Franz Baumann
Am Felsenkeller 23
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172-79880
jugend@fsv-friedrichsdorf.de

Abteilungsleiterin „Gymnastik“
Marie Goeggel
Hugenottenstr. 14
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172- 71566

Skat&Rommee
Guenther Greis
Telefon: 06172 – 690775

Ergebnisse FSV





!!!Großer Bericht über Benedikt Amrein!!!

DER FSV FREUT SICH EINEN SOLCHEN SPIELER IN SEINEN REIHEN ZU HABEN UND GRATULIERT BENEDIKT AMREIN!

Der Torjäger: Benedikt Amrein

Die Bilanz ist außergewöhnlich: Er traf in 20 Spielen 67 Mal
In einer einzigen Partie kam der Stürmer mal auf 15 Tore. Warum er nicht höherklassig spielt, hat mehrere Gründe.

Der Mann erinnert an Deutschlands Torjäger-Legende Gerd Müller. Nur „müllert“ er nicht beim FC Bayern, sondern er „amreint“ beim FSV Friedrichsdorf. Seine Bilanz ist trotzdem schier unglaublich: Mit 67 Treffern in 20 Spielen ist Benedikt Amrein eine echte Spitzenkraft unter den Goalgettern Deutschlands.

Auch am Wochenende bewies der Ober-Erlenbacher wieder sein Näschen. Im Lokalderby gegen die „Zweite“ der Sportfreunde Friedrichsdorf steuerte er beim 2:2 einen Treffer bei. Zugegeben: Seine fantastische Trefferzahl realisierte der Torjäger in der zweiten Mannschaft des FSV Friedrichsdorf, die unangefochten an der Spitze der C-Klasse Hochtaunus liegt.

Seine Torquote von mehr als drei pro Spiel lässt vermuten, dass Amrein kein gewöhnlicher C-Klassenkicker ist. „Er könnte locker in unserer Kreisoberliga-Mannschaft spielen“, sagt Trainer Matthias Frank und hat noch mehr Lob parat: „Er hat überhaupt keine Starallüren und ist sich im Spiel für keinen Zweikampf zu schade. Benedikt legt selbstverständlich auch für seine Mitspieler die Bälle auf, wenn sich für einen von ihnen eine gute Torchance bietet.“

Dass der antrittsschnelle und zweikampfstarke 32-Jährige seine Qualitäten nur in der untersten Spielklasse unter Beweis stellt, ist plausibel. „Ich habe zwei Kreuzbandrisse hinter mir und bin deshalb sehr verletzungsanfällig. Deshalb trainiere ich maximal einmal die Woche“, erläutert der Mitarbeiter einer IT-Firma. Ambitionen hegt der Eintracht-Frankfurt- und FC-Liverpool-Fan keine mehr. Wechselmöglichkeiten hätte es gegeben. Dass der bescheidene Torjäger Angebote der Usinger TSG und Eintracht Oberursel ablehnte, zeigt auch, wie wohl er sich bei seinem Verein fühlt. Und: „Der Aufwand, für einen höherklassigen Verein zu spielen, war mir letztendlich zu hoch“, gibt er zu.

Vereinstreu

Vereinstreu war Amrein die meiste Zeit seiner Karriere. Im Alter von sechs Jahren begann er bei der SG Ober-Erlenbach mit dem Fußball, einen Abstecher unternahm er als B-Jugendlicher zur Spielvereinigung Bad Homburg. Im Seniorenalter folgte der Stürmer nach einer Saison seinem Cousin Matthias zum FSV. Dass er dort geblieben ist, freut auch seinen Abteilungsleiter Michael Schwarz. „Benedikt ist ein Supertyp. Wir sind stolz und froh, dass er bei uns ist“, sagt Schwarz.

„Stolz“ und „froh“ war er sicher auch, als Amrein sein Husarenstück gelang. Beim 25:0-Sieg der FSV-Reserve gegen den FSV Steinbach II steuerte der klassische Mittelstürmer mit der Nummer 7 nicht weniger als 15 Treffer bei. Wenn er auf dieses Spiel zurückblickt, denkt der Vater eines sechsjährigen Sohnes vor allem an den Gegner. „Obwohl die Mannschaft schon zur Pause zweistellig zurücklag, haben sie das Spiel noch zu Ende gebracht. Diese Einstellung fand ich ganz toll“, lobt Amrein.

Neun Spiele stehen für den FSV Friedrichsdorf noch aus. Neun Spiele, in denen Benedikt Amrein 33 Tore erzielen müsste, um die „magische“ 100er-Marke zu knacken. Doch damit befasst der Goalgetter sich (noch) nicht. Um was es ihm geht? „Wenn ich auf dem Platz bin, will ich immer gewinnen.“